IV. Oper/ Bühnenmusik

George Benjamin: Written on Skin

(2012)

Synopsis
Besetzung: Sopran, Mezzosopran, Countertenor, Bariton, Bass
Dauer: 1h25Min
Aufführungen: 2012: DNO Amsterdam                                                                                                             2013: Royal Opera House London, Theater an der Wien, Prinzregentheater                                          München, Opernhaus Bonn, Opéra Comique Paris                                                             2014: Detmold, Lissabon                                                                                                           2015: Stockholm, Toronto, Mostly Mozart Festival New York                                                       2016: Dortmund, Köln, Barcelona, Madrid, Barbican London                                                         2017: Royal Opera House London, Bolshoi Theatre Moskau
Rezensionen
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AUDIO/ VIDEO-Material
CD-/ DVD-Produktionen

Garry Eister: The Glass Harmonica

(1997)


Synopsis
Besetzung/ cast, orchestration: 4 Sänger, Verrophon, Orchester ODER Verrophon, Klavier, Streicher
Dauer/ Duration: 1h15Min
Aufführungen/ Performances: 01.08.1997, San Luis Obispo Mozart Festival, California, USA                                                       18.11.2006, Schloss Bruchsal, Germany,
                                             19.08.2007, Schloss Burgfarrnbach, Fürth, Germany
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CD- und DVD-Produktionen/ CD- and DVD-Productions

Maria Jette als Constanze; Robert Moore als Mozarts Geist

Maria Jette als Constanze; Robert Moore als Mozarts Geist

 John Duykers als Benjamin Franklin

 John Duykers als Benjamin Franklin

 Hector Vasquez als Anton Mesmer

 Hector Vasquez als Anton Mesmer

Georg F. Handel/ Wolfgang A. Mozart: Messiah - Der Messias

Synopsis
Besetzung
Dauer: 
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Weiterführende Informationen

Aus dem Programmheft von 2011, Produktion Théatre Le Châtelet (Interview mit Dirigent Hartmut Haenchen, Inszenierung Oleg Kulik, Orchestre Philharmonique de Radio France):

Was Mozart sicher geschmerzt hat, ist, dass er zwangsläufig für die Privataufführung, wo keine Orgel vorhanden war, das Cembalo nutzen musste. Es gibt aber eine Überlieferung, dass in den späteren Aufführungen bei van Swieten eine Glasharmonika, die ja in Mozarts Zeit sehr in Mode gekommen war, auch als Orgelersatz verwendet worden ist. Heute gibt es nur noch ganz wenige virtuose Glasharmonikaspieler, aber wenn ich einen bekomme, werde ich das Instrument einsetzen.

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Camille Saint-Saens: Karneval der Tiere

 

In einer Kooperation der sinfonia-di-vetro und des theater3punkt0 entstand eine Inszenierung des Karneval der Tiere von Camille Saint-Saens mit Orchester und Clownstheater. In Spielszenen ohne Worte werden Titel, Inhalte und biographische Aspekte aufgegriffen und in einer ganz eigenen Handlung von 5 Akteuren dargestellt.

Die Idee zur eigenen szenischen Umsetzung des Karneval der Tiere wurde bereits 2002 in einer ersten Inszenierung am Theater Heidelberg von der sinfonia-di-vetro und den Pianisten Jens Schlichting und Philipp Marguerre realisiert.

In Kooperation mit dem von Münchner Studenten der Musik- und Theaterwissenschaften gegründeten theater3punkt0 wird unter der Regie von Sebastian Reckert in Cottbus eine neue Fassung der amüsanten Szenenfolge gezeigt, in der die Person des Komponisten und wichtige Begebenheiten aus seinem Leben rund um die Enstehungszeit des Karneval der Tiere einbezogen werden.

Die Zuschauer erleben einen Tag im Hause von Saint Saens, mit all seinen Mitbewohnern und „Haustieren“, die vor allem in musikalischen Parodien diverser Berufskollegen bestehen.

In amüsanten Episoden erwecken die Clowns die Musik zu einem bildhaften Leben, kümmern sich um die alltäglichen Belange des Meisters auf ihre ganz eigene Art und Weise und nehmen alle Anwesenden mit in eine bunte Phantasiewelt, die zum gedanklichen weiterspielen und variieren einlädt.

 

Der Karneval der Tiere aus dem Jahre 1886 ist heute das mit Abstand bekannteste Werk von Camille Saint-Saens, dabei hatte er es ursprünglich nur für eine Aufführung im privaten Freundeskreis vorgesehen. Um seinen guten Ruf besorgt, verfügte er, dass der „Karneval der Tiere“ erst nach seinem Tod (1922) zur Uraufführung gelangen sollte. Direkt danach trat das Werk seinen weltweiten Siegeszug an und stellt bis heute für Kinder wie Erwachsene gleichermaßen eine höchst amüsante „große zoologische Fantasie“ dar, die ihresgleichen sucht. Die Gründe liegen zum einem wohl in den Parodien und Anleihen aus Werken berühmter Berufskollegen, zum anderen wohl in der Vorahnung, dass dieses Werk alle anderen von ihm an Populärität in den Schatten stellen würde, was letztendlich auch eingetroffen ist.

Ergänzt wird das Programm durch die „Träumerei“ aus den „Kinderszenen“ von Robert Schumann und dem bekannten „Hummelflug“ von Rimsky-Korsakov und George Bizets „Jeux d’enfants “ (Kinderspiele) für Orchester.

 

Besetzung theater3punkt0 und sinfonia-di-vetro:

Klavier/“Camille Saint Saens“: Jens Schlichting

 

Clowns: Dominik Lossie

Dennis Roithmaier/ Andreas Hiendl

Sebastian Reckert

Sascha Reckert

 

Musikalische Einrichtung/Bearbeitungen: Jens Schlichting, Philipp Marguerre

Regie/Dramaturgie: Sebastian Reckert

Idee/Konzept/Glasharmonika: Sascha Reckert